Finanzierung und Förderung

Ihre Bildungseinrichtung kann gefördert werden.

Auch non-formale Bildung braucht passende Ressourcen.  Die Hauptressource betrifft das Engagement von Award leadern, die die Teilnahme von Jugendlichen als Mentor:innen begleiten.

Diese und weitere Kosten lassen sich auf vielen Wegen finanzieren – ob durch Landesprogramme, das Startchancen-Programm oder individuelle Schulbudgets.

Beim Startchancen-Programm kann das Chancenbudget im Rahmen der Säule 2 verwendet werden (systematische Potenzialförderung; Entwicklung und Förderung sozio-emotionaler Kompetenzen).

Wir unterstützen Sie bei der Budgetplanung. Im Folgenden geben wir einen Überblick über die verschiedenen Kostenarten, die es zu berücksichtigen gilt.

Kosten, die vom Verein für die Programmkoordinierung und die Bereitstellung der Marke und der Ressourcen erhoben werden (auf Antrag auch Befreiung von diesen Kosten möglich):

Die Kosten für die Teilnahme am Duke Award betragen für öffentliche Schulen 200 Euro jährlich (Lizenzbeitrag). Lizenzierte Schulen erhalten umfangreiche Handbücher, Handreichungen und Materialien, Zugang zum elektronischen Logbuch, sie werden zu Netzwerkveranstaltungen eingeladen und vom Verein bei der Umsetzung unterstützt. Sie dürfen die renommierten Urkunden des Duke of Edinburgh’s International Award vom Verein erwerben und ihren erfolgreichen Absolvent:innen verleihen. Mit dem Lizenzbeitrag wird sichergestellt, dass das Programm langfristig bereitgestellt und Programmanbieter vom gemeinnützigen Verein nachhaltig unterstützt werden können, um die Qualität der Teilnahme zu sichern.

Die Auszeichnungen gelten als Nachweis des Erwerbs wichtiger Zukunftskompetenzen, die von Arbeitgebern und Ausbildungsbetrieben nachgefragt werden. Die Kosten für den Erwerb der Auszeichnungen betragen 6 Euro pro Auszeichnung. Diese können nach erfolgreicher Teilnahme beim Verein bestellt und im Rahmen einer Feier überreicht werden. Sie sind international, d.h. alle 1,2 Mio. junger Menschen, die jährlich weltweit am Programm teilnehmen, erhalten die gleiche Auszeichnung.

Teilnehmende zahlen für die Teilnahme auf einer der Stufen einmalig 7,50 Euro. Die Erfahrung hat gezeigt, dass ein geringer Teilnahmebeitrag wichtig ist (“was nichts kostet, ist auch nichts wert”). Außerdem werden über diesen Beitrag die laufenden Entwicklungskosten der internationalen App teilweise finanziert.

Die Fortbildung zum Award Leader kostet einmalig 37,50 Euro, unabhängig davon, ob ein ein- oder mehrtägiger Präsenzlehrgang oder ein eintägiger digitaler Lehrgang gewählt wird.

Kosten, die für den Programmanbieter zusätzlich anfallen:

Jede Schule erstellt ihr eigenes Konzept für die Umsetzung des Duke Programms. Je nachdem, in welchem Rahmen das Mentoring durch die Award Leader stattfindet, fallen zusätzliche Kosten für die Schulen an (z.B. in Form von Ermäßigungsstunden für die Mentoring-Treffen).

Für die Durchführung der Expeditionen können ebenfalls weitere Kosten anfallen, z.B. einmalig für die Anschaffung von Expeditionsausrüstung, oder expeditionsbezogen für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel, um das Expeditionsgebiet zu erreichen, oder in Form von Ausgleichstagen für die begleitenden Award Leader. Der Programmteil Expeditionen lässt sich an die Ausgangssituation der Schule anpassen – bitte sprechen Sie uns an.

Kontaktieren Sie uns gerne für weitere Informationen oder falls Sie ein Angebot für die Beantragung von Mitteln des Startchancen-Programms benötigen.

Sprechen Sie auch gerne mit Startchancen-Schulen, die das Duke Programm bereits etabliert haben (Auszug):

  • Schule Ihmelstrasse Oberschule der Stadt Leipzig
  • 20. Oberschule der Stadt Leipzig – inzwischen Rosa-Parks-Schule (vgl. auch Artikel in “Erleben & Lernen”)
  • Grund- und Gemeinschaftsschule im Quellental, Pinneberg
  • Campus Hannah Höch, Berlin
  • Gustav-Freytag-Schule, Berlin

In der Zeitschrift “Erleben & Lernen” wurde die Umsetzung des Duke Awards an der Startchancenschule Rosa-Parks-Schule in Leipzig detailliert beschrieben:

Artikel in Erleben & Lernen

Auch die Wübben Stiftung Bildung berichtet in ihrem Magazin SchuB über die Umsetzung an der Startchancenschule (Artikel im Pressebereich verfügbar).