Unsere Vision und unsere Mission

Unsere Vision ist es, in einer Welt zu leben, die das Recht junger Menschen auf eine bestmögliche Entwicklung achtet. Eine Welt, in der alle die Chance auf ein selbstbestimmtes, erfülltes und teilhabendes Leben haben.

Der Duke Award unterstützt junge Menschen ab 14 Jahren dabei, ihre Potenziale zu entfalten, Leidenschaften zu entdecken und sich mit den Schlüsselkompetenzen des 21. Jahrhunderts auszurüsten. Das Programm steht unter dem Leitmotiv:

„Du kannst mehr, als du glaubst!“ (Kurt Hahn)

 

Zum geschichtlichen Hintergrund unserer Vision...

Unser Ziel bis 2025

Unser Ziel ist es, dass ab 2025

  • jährlich 3.000 neue Teilnehmer:innen mit ihrem Duke beginnen und von diesen mindestens die Hälfte öffentliche Sekundarschulen I besuchen
  • mindestes 75% unserer Teilnehmer:innen den Duke erfolgreich beenden und eine Auszeichnung erhalten
  • mindestens 75% aller Teilnehmer:innen durch die Teilnahme am Duke nach eigener Einschätzung an Selbstvertrauen gewonnen haben und sich resilienter fühlen als vor ihrer Teilnahme (Erhebung durch Prä- und Post-Befragungen)

Gesellschaftliches Handlungsfeld und unser Ansatz

In unserer Gesellschaft fehlen zunehmend Räume, in denen sich Jugendliche unabhängig von Schulleistungen und gesellschaftlichen Erwartungen ausprobieren und ihre Stärken und Potenziale entdecken können. Ihr Recht auf eine bestmögliche Entwicklung wird verletzt und unserer Gesellschaft gehen wertvolle Ressourcen verloren, die sie dringend benötigt, um die Herausforderungen unserer Zeit zu meistern.

Der Duke Award, der unter dem Motto „Du kannst mehr, als du glaubst!“ steht, motiviert, inspiriert und unterstützt junge Menschen, sich unabhängig von ihrer Ausgangssituation eigenverantwortlich und selbstbestimmt als Persönlichkeiten zu entwickeln und ihre Stärken zum Leuchten zu bringen. In den Bereichen Engagement, Fitness, Talente und Expeditionen setzen sie sich persönliche Ziele und fordern sich über einen Zeitraum von 6 bis 18 Monaten heraus, um diese zu erreichen. Sie erwerben dabei Kompetenzen des 21. Jahrhunderts. Der Prozess der Zielsetzung, Durchführung und Reflexion wird von einem Award Leader begleitet, der:die als Mentor:in agiert.

Erfahrungen von Erfolg und Selbstwirksamkeit außerhalb des Klassenzimmers führen zu neuen Sichtweisen und Einstellungen. Als Folge verändern Teilnehmende nach und nach ihr Handeln – oftmals auch erst nach Abschluss des Awards – und fassen den Mut, sich zunehmend größere Ziele zu setzen, nach ihren persönlichen Sternen zu greifen und unsere Gesellschaft aktiv mit zu gestalten.

Unsere Wirkungslogik (Theory of Change):

  • Input: Eingesetzte Ressourcen, um das Programm anzubieten
  • Output: Aktivitäten, die als Folge des Inputs durchgeführt werden
  • Outcomes: Wirkung der Teilnahme auf der Ebene der Teilnehmenden
  • Impact: langfristige Wirkung der Teilnahme

Monitoring und Evaluation

Wir überprüfen und evaluieren unsere Arbeit kontinuierlich. Input und Output messen wir unter anderem anhand der Daten unseres Online Record Books. Outcomes analysieren wir anhand von Befragungen unserer Teilnehmenden und unserer ehrenamtlich arbeitenden Award Leader. Dabei untersuchen wir sowohl die Zufriedenheit mit unserer Arbeit als auch schwerer zu messende Wirkungsziele. Unsere laufende Wirkungsmessung fokussiert auf die Wirkungsziele Selbstvertrauen, Resilienz und Leadership und verwendet dabei validierte Skalen (Rosenberg und Wagner/Young).

International messen wir auch den sozialen Wert des Duke of Edinburgh’s International Award für eine Gesellschaft. Diese Studien werden von PwC durchgeführt und existieren derzeit für ausgewählte Länder. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auf der Homepage der The Duke of Edinburgh’s International Award Foundation.

Ergebnisse unserer Evaluationen finden Sie nachstehend.

Unser Team

Unser Team besteht aus Menschen, die für die Themen Potentialentfaltung und Chancengerechtigkeit brennen und einen Beitrag zur Verwirklichung der UN-Kinderrechte und der Nachhaltigkeitsziele leisten wollen.

 

 

 

Unser Beirat

Unser Beirat berät und unterstützt unser Team bei der strategischen Ausrichtung unseres Vereins. Dabei beherzigen wir das Motto des Duke: Wir können mehr, als wir glauben!

Für das großartige Engagement unserer Beiratsmitglieder danken wir von Herzen.

 

 

 

 

Internationales Netzwerk

Unser Verein gehört dem internationalen Netzwerk The Duke of Edinburgh’s International Award Foundation an, das nationale Programmanbieter in über 130 Ländern unterstützt und begleitet.

 

 

 

 

Zur Geschichte des DofE-Awards und des deutschen Trägervereins

Der Duke of Edinburgh hat die Idee eines nationalen Programms zur Förderung der Entwicklung junger Menschen im Herbst 1954 auf Bitte seines ehemaligen Schulleiters Kurt Hahn zum ersten Mal konkret verfolgt.

Der Duke of Edinburgh’s Award ist ebenso wie seine „Geschwister“ Round Square, Outward Bound und United World Colleges untrennbar mit Namen und Pädagogik seines Erfinders Kurt Hahn (1886 – 1974) verknüpft. Wenn sich auch seine direkten Wurzeln an der Schule Schloss Salem finden, wo der Reformpädagoge von der Gründung 1920 bis zur Vertreibung 1933 als Schulleiter wirkte, gehen diese zurück bis zu den Ursprüngen der Pädagogik in Platos Staat und Pindars „Werde, der du bist!“.

Gegründet wurde das Programm von Prinz Philip 1956 in Großbritannien, dessen Titel „Duke of Edinburgh“ es bis heute in seinem Namen führt. Philip war in Salem und danach im „zweiten Salem“ Gordonstoun, das Hahn von 1934 bis 1953 leitete, Schüler.

In den Anfangsjahren war das Ziel, die Zeit zwischen dem Verlassen der Schule im Alter von etwa 15 Jahren und dem Eintritt in den Wehrdienst mit etwa 18 Jahren sinnvoll zu gestalten und jungen Männern die Möglichkeit zu geben, sich in dieser Zeit in ihrer Persönlichkeit weiter zu entwickeln.

Ein erstes Pilotprojekt wurde auf die lokalen Bildungsbehörden, die Marine, die Armee und die Royal Air Force sowie eine Handvoll unabhängiger Schulen und Gymnasien in ganz Großbritannien ausgeweitet. Nach dem ersten Jahr hatten 7.000 Jungen mit ihrem DofE begonnen und etwa 1.000 von ihnen eine Auszeichnung erhalten. Tatsächlich erwies sich das Pilotprojekt als so erfolgreich, dass bald auch in Übersee Projekte ins Leben gerufen wurden, inzwischen auch für Mädchen.

Der Duke entwickelte sich in den folgenden Jahrzehnten immer weiter. 1980 wurde die Altersgrenze erweitert, so dass jeder Jugendliche im Alter von 14 bis 24 Jahren teilnehmen konnte. Zu dieser Zeit nahm der Award sein heutiges Format mit vier Programmteilen an: Dienst, Talente, Fitness und Expeditionen, und auf der Gold-Stufe zusätzlich das Gold-Projekt.

Die Beliebtheit des Awards nimmt weiter zu, inzwischen bieten über 130 Länder und Territorien den Award unter dem Dach der Duke of Edinburgh’s International Award Foundation an.

In Deutschland gründeten 1994/1995 mehrere Organisationen, die bereits unter direkter Aufsicht des Internationalen Sekretariats mit dem Programm arbeiteten, den Trägerverein. Dieser wurde 1996 vom Ministerium für Kultus und Sport Baden- Württemberg als freier Träger der Jugendhilfe und vom Weltprogramm als deutscher „Programmherausgeber“ anerkannt. Zu den Anbietern des Awards in Deutschland gehört auch die Schule Schloss Salem, wo 1920 alles begann. Der deutsche Verein wurde bis zu seinem 25-jährigen Jubiläum in 2020 von Klaus Vogel geleitet.