Unsere Vision & Mission

Unsere Vision ist eine Welt, in der jeder junge Mensch unabhängig von seinen Ausgangslagen die Chance hat, sich bestmöglich zu entfalten, ein selbstbestimmtes und erfülltes Leben zu führen und an unserer Gesellschaft teilzuhaben.

Der Duke Award ist ein Rahmen für non-formale Bildung und Erfahrungslernen, der junge Menschen unterstützt,

  • sich mit Selbstvertrauen, Resilienz und weiteren Schlüsselkompetenzen auszurüsten,
  • Potenziale und Leidenschaften zu entdecken und
  • Verantwortung zu übernehmen.

Wir motivieren junge Menschen, sich für eine soziale und ökologische Transformation einzusetzen. Wir ermutigen Bildungseinrichtungen, sich zu Orten der Potenzialentfaltung zu entwickeln und mit ihrem Umfeld zu vernetzen.

Warum braucht es den Duke?

Die vergangenen Jahre haben deutlich gemacht: Frieden, Wohlstand, Demokratie sowie gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Stabilität sind keine Selbstver-
ständlichkeiten.

Die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten, der Klimawandel, die Ressourcenknappheit, die digitale Transformation und die Energiekrise führen uns eindrücklich vor Augen, dass wir uns mitten in einem Zeitalter tiefgreifender Veränderungen befinden. Die Welt steht vor großen Herausforderungen und braucht dringend Lösungen.

Wir sind überzeugt: Um den ökologischen Wandel aktiv zu gestalten und innovative Antworten jenseits gewohnter Denkweisen zu finden, braucht unsere Gesellschaft jedes einzelne Talent. Geichzeitig stehen wir als Gesellschaft in der Pflicht, Kindern und Jugendlichen ein Aufwachsen zu ermöglichen, das sie so stärkt, dass sie sich bestmöglich entwickeln können und mental gesund und voller (Selbst)Vertrauen in die Zukunft blicken. Das Recht auf eine gute Entwicklung ist in zahlreichen Gesetzen verankert und gilt für alle Kinder.

Kinder und Jugendliche, die in Haushalten aufwachsen, die von Risikolagen (v.a. Erwerbslosigkeit der Eltern, niedriger Bildungsabschluss der Eltern und Armutsgefährdung des Haushalts) betroffen sind, haben in Deutschland nicht dieselben Bildungs- und Teilhabechancen wie Kinder und Jugendliche, die nicht von Risikolagen betroffen aufwachsen. Viele von ihnen können im Elternhaus nicht so unterstützt und gefördert werden, wie es für sie notwendig wäre, um ihr Potenzial zu entfalten. Sie geraten früh in eine Abwärtsspirale aus fehlendem Selbstvertrauen und Perspektivlosigkeit und haben ein höheres Risiko, psychisch und körperlich zu erkranken, arbeitslos oder straffällig zu werden.

SDG 3: Mangelnde Gesundheit

Bis zu 20% der Kinder und Jugendlichen in Deutschland leiden unter psychischen Störungen wie Angststörungen, hyperkinetischem Syndrom, Lernstörungen, Depressionen, Suchterkrankungen und Essstörungen. Diese unbehandelten Probleme wirken oft bis ins Erwachsenenalter nach, wo die Prävalenz auf 25% ansteigt, was psychische Störungen zu einer der größten Herausforderungen im Gesundheitsbereich macht. Der wichtigste Risikofaktor für psychische Erkrankungen bei jungen Menschen ist der sozioökonomische Status (SES): Kinder aus sozial schwachen Familien sind stärker gefährdet. (Dts. Zentrum für psy. Gesundheit 2024)

Die Ergebnisse der Meta-Studie von Färber & Rosendahl (2018) zeigen einen signifikanten Zusammenhang zwischen Resilienz und psychischer Gesundheit. Resilienz wurde u.a. mit den folgenden Kompetenzen definiert: Selbstvertrauen, Ausdauer, Anpassungsfähigkeit, Toleranz, flexible Sicht auf sich selbst und den eigenen Lebensweg.

Die Prävalenz von Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen beträgt 15,4 % und für Adipositas 5,9 %. Kinder und Jugendliche mit niedrigem SES sind häufiger betroffen als jene mit hohem SES (RKI 2018). Übergewichtige und adipöse Kinder haben häufiger Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie erhöhten Blutdruck, Fettstoffwechselstörungen und Störungen des Glukosestoffwechsels (Friedemann 2012). Ein hoher BMI im Kindes- und Jugendalter ist mit einem höheren Risiko für Typ-2-Diabetes, Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Erwachsenenalter verbunden (Llewellyn 2016). Zudem führt Übergewicht zu einer geringeren Lebensqualität und einem höheren Risiko für Mobbing (Puhl 2013).

Lediglich 22,4 % der Mädchen und 29,4 % der Jungen im Alter von 3 bis 17 Jahren sind täglich mindestens 60 Minuten körperlich aktiv und erfüllen damit die Bewegungsempfehlung der WHO (RKI 2018). Geringe körperliche Aktivitätwird häufiger bei weiblichen Jugendlichen und Kindern aus Familien mit niedrigem SES festgestellt. Unzureichende körperliche Aktivität trägt in Deutschland erheblich zu Todesfällen durch koronare Herzkrankheit (12,3 %), Schlaganfall (7,6 %), Diabetes mellitus (3,1 %), Darmkrebs (3,4 %) und Brustkrebs (1,8 %) bei (Global Burden of Disease Study 2016). Zudem gibt es einen Zusammenhang zwischen Schulsport, Freizeitaktivität und einem geringeren Risiko für psychische Erkrankungen (White 2017). Förderung von Bewegung im Kindes- und Jugendalter kann Adipositas, Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung vorbeugen, gesunde Entwicklung, bessere kognitive und schulische Leistungen sowie gesteigertes Bewegungsverhalten im Erwachsenenalter fördern (Lee 2013; Rauner 2015; Britto 2017; Ng 2017).

SDG 4: Mangelnde Bildung

Der Zugang zu hochwertiger Bildung und damit der Bildungserfolg sind in Deutschland weiterhin abhängig von der sozialen Herkunft.

Dies drückt sich in einem niedrigen Bildungsstand der Eltern, Erwerbslosigkeit der Eltern und eine Armutsgefährdung des Haushalts aus. Die hohe Abhängigkeit von der sozialen Herkunft zeigt sich längerfristig auch bei den erreichten Abschlüssen: So erreichen bei den 20-Jährigen 79 % der Kinder aus Familien mit hohem sozioökonomischen Status die Hochschulreife, aber nur 31 % der Kinder aus Elternhäusern mit einem niedrigen sozioökonomischen Status.

Insbesondere in Familien mit Migrationshintergrund liegt die Wahrscheinlichkeit, dass mindestens einer der Risikofaktoren gegeben ist, bei 48% (ohne Migrationshintergrund 16%). Außerdem haben Menschen mit einem Migrationshintergrund, die mit 19 Jahren oder später zugezogen sind, viel häufiger keinen beruflichen Abschluss oder keine Hochschulreife (32 %) als Menschen ohne Migrationshintergrund (8 %).

Von großer Bedeutung ist auch das Stadt-Land-Gefälle: In Großstädten ist der Anteil der 30- bis 35-Jährigen mit einem Hochschulabschluss mit 49 % deutlich höher als z. B. in den überwiegend ostdeutschen Landkreisen und kreisfreien Städten mit 17 %. (Autor:innengruppe Bildungsberichterstattung, Bildung in Deutschland 2022)

Unsere Wirkungslogik

Unsere Erfahrung wie die Tausender Award Leader und viele Studien (vgl. Abschnitt Internationale Studien) belegen: Über die Erfahrung von Erfolg und Selbstwirksamkeit, die sie in dem ganzheitlich strukturierten Duke Programm individuell und im Team machen, und den Erwerb von Kompetenzen (Expertise in dem von ihnen gewählten Engagement, Talent und Sport als hard skills sowie gestärkte soft skills wie z.B. Resilienz, Selbstvertrauen, Selbstregulierung, Zusammenarbeit, Kommunikation, Problemlösung u.a.) verändern Teilnehmende ihre Fähigkeiten, Sichtweisen und Einstellungen.

Die positiven Erfahrungen führten zu einer Veränderung ihres Handelns: Sie fordern sich weiter heraus, indem sie sich auch nach der Teilnahme am Programm ehrenamtlich engagieren, sportlich aktiver sind, weitere Talente und besondere Fähigkeiten gezielt entwickeln und auf diese Weise nach und nach ihre Lebenslagen positiv verändern.

Unsere Wirkungslogik haben wir in enger Begleitung durch Phineo erarbeitet. Sie wird durch folgende Theory of Change und „Empowerment-Aufwärtsspirale“ veranschaulicht:

Empowerment-Aufwärtsspirale

Aus Sicht unserer Teilnehmenden sprechen wir von einer „Empowerment-Aufwärtsspirale“, die z.B. helfen kann, einen Kreislauf aus vererbter Armut zu durchbrechen:

 

Das veränderte Handeln der Teilnehmendenführt zu neuen Lebenslagen: Teilnehmende sind durch ihre Aktivitäten sozial aktiv, körperlich fit und mental stark. Sie haben bessere Chancen auf eine Ausbildung und einen erfüllenden Beruf. Sie sind in ein soziales Netzwerk eingebunden und weniger anfällig dafür, Straftaten zu begehen. Sie tragen zu gesellschaftlichem Zusammenhalt und zur Lösung der gesellschaftlichen Herausforderungen bei.

Bessere Chancen auf einen erfüllenden Beruf und bessere Verdienstmöglichkeiten

  • 91 % der Teilnehmenden berichteten, dass sie ihre Fähigkeiten in Teamarbeit (91 %), Kommunikation (75 %) und Problemlösung (59 %) verbessert haben (Studie UK, 2014)
  • Junge Menschen in England, Wales, Neuseeland und Schottland berichten, dass die durch den Award erworbenen Fähigkeiten bei der Arbeitssuche helfen (Dubberley, 2010; Milliken, 2016)
  • Arbeitgeber schätzen den Award, da er Führungsqualitäten, Eigeninitiative und soziale Verantwortung demonstriert (Yoganathan, 2009).
  • Über ein Viertel der britischen Unternehmen bevorzugen Bewerber mit dem Award aufgrund wichtiger Fähigkeiten wie Teamarbeit, Kommunikation und Problemlösung (CIPD, 2015).
  • 93 % der Befragten würden eher Kandidaten mit außerunterrichtlichen Erfolgen wie dem Award einstellen (The Duke of Edinburgh’s Award UK, 2017).
  • Universitäten in Ontario empfehlen den Award zur Demonstration von Engagement und persönlichen Leistungen (Lico, 2008).

Verbesserte Gesundheit und Fitness

  • Der Award beeinflusst durch körperliche Aktivitäten die Gesundheit positiv , sowohl psychologisch (neue Freunde finden, Stressabbau) als auch physisch (verbesserte Ausdauer und Fitness) (Award UK, 2015).
  • Eine globale Umfrage (2018) zeigte, dass junge Menschen weltweit durch den Award vermehrt an Sport und Bewegung teilnehmen (The Foundation, 2019).
  • In einer Studie in Fiji stimmten 100 % der befragten Award-Teilnehmenden zu, dass der Award die körperliche Gesundheit fördert (Singh, 2018).

Gestärkte mentale Gesundheit und emotionales Wohlbefinden

  • Eine Umfrage in der UK zeigte, dass 97 % der Teilnehmenden durch Freiwilligenarbeit glücklicher wurden. 77 % fühlten sich dadurch selbstbewusster und 46 % berichteten über ein verbessertes Selbstwertgefühl (The Duke of Edinburgh’s Award, UK, 2016).
  • Eine Studie in Fiji ergab, dass alle 22 befragten Teilnehmenden der Meinung waren, dass der Award das mentale Wohlbefinden fördert (Singh, 2018).
  • Eine Studie in Großbritannien zeigte signifikante Verbesserungen des Selbstwertgefühls nach Abschluss einer Expedition (Gibbs und Bunyan, 1997).
  • Der Award trägt zur Entwicklung von Lebens-, sozialen und Führungskompetenzen bei (Naylor et al., 2017).

Mehr zivilgesellschaftliches Engagement

  • Forschung in Großbritannien zeigte, dass 62 % der Befragten das Gefühl hatten, durch den Award einen positiven Beitrag zur Gemeinschaft zu leisten (Campbell et al., 2009).
  • 82 % der Teilnehmenden berichteten, dass der Award sie motivierte, sich freiwillig zu engagieren und 61 % der Gold Award-Inhabenden weiterhin in ihrer Gemeinschaft engagiert sind (Campbell et al., 2009).
  • Smith und Isles (2004) fanden heraus, dass die Teilnahme am Award die Bürgerbildung und das Verständnis für Bürgerschaft fördert.
  • In Ghana gründeten Alice Agyiri und Esther Chinebuah während ihres Bronze Awards den Youth Empowerment Service (YES), um Kindern und Familien zu helfen (Agyiri & Chinebuah, 2010).

Stärkung des Klima- und Umweltschutzes

  • Eine Studie in Kanada ergab, dass Teilnehmende durch die Expedition ein größeres Verständnis für Umweltprobleme entwickelten (McKinsey & Company, 2010).
  •  75 % der Gold Award-Inhaber die Expedition als wertvoll für ihre persönliche Entwicklung betrachteten (The Duke of Edinburgh’s Award, 2007
  • Cranfield (2005) betonte, dass der Expeditionsabschnitt des Awards Umweltbewusstsein und Teamarbeit fördert.
  • Singhs Studie (2018) zeigte, dass der Award zu einem höheren Umweltbewusstsein führt.

Verbesserung des sozialen Zusammenhalt

  • 41 Teilnehmende aus fünf Ländern (UK, Israel, Niederlande, Irland, Finnland) berichteten positive Auswirkungen auf persönliches Wachstum und soziale Fähigkeiten (The Duke of Edinburgh’s International Award Foundation, 2015).
  • Der Award bietet positive Erfahrungen und Erfolge für Kinder mit Sehbehinderung (Wrench, 2011).
  • Der Award fördert persönliches Wachstum und globale Bürgerschaft  (Milliken, 2016).
  • Der Award steigert das Bewusstsein für die Bedürfnisse anderer und trägt zur Bekämpfung von Armut und Ungleichheit bei (Flanagan, 2001).
  • Der Award in Fiji fördert soziale Engagement und Integration (Singh, 2018).

Weniger Straftaten

  • Robathan (2001) berichtet von Vorteilen für junge Straftäter, einschließlich gesteigertem Selbstwertgefühl.
  • Der Award verringert das Rückfallrisiko von Straftätern und fördert soziale Fähigkeiten (Dubberley et al., 2011; Dubberly & Parry, 2009/2010).
  • Der Award hilft jungen Straftätern Konflikte zu vermeiden und das tägliche Leben im Gefängnis zu bewältigen (Dubberley, 2010).
  • Eine Evaluation in Südafrika zeigte positive Verhaltensänderungen und gesteigerte Selbstachtung bei Teilnehmern (Umhlaba Development Services, 2003).
  • Das „Youth Resiliency Project“ in Kanada zeigte, dass der Award positive Verhaltensänderungen fördert (Yembilah, 2019).
  • Der Award trägt in Fiji zur Reduzierung von Gewalt und Konflikten bei (Singh, 2018)

Der gesellschaftliche Wert des Programms ist die positive Wirkung, die das Programm für und durch seine Stakeholder erzeugt und die in Geldwerten ausgedrückt werden kann.

Seit 2017 arbeitet das Forschungsteam der Duke of Edinburgh’s International Award Foundation mit PricewaterhouseCoopers UK (PwC) zusammen, um die Auswirkungen des Programms auf gesellschaftlicher Ebene zu verstehen. Gemeinsam wurde eine Methodik entwickelt, um den Social Value zu messen. Die Studie schätzt, dass der Duke of Edinburgh’s International Award im Jahr 2022 in mehr als 120 Ländern und Territorien einen globalen sozialen Wert von 970 Millionen US-Dollar (895 Millionen Euro) geschaffen hat.

Und mit einem prognostizierten globalen sozialen Wert von 2.513 Mio. USD (2.320 Mio. Euro), der durch die fortgesetzten Gewohnheiten dieser Award Alumni generiert werden soll, zeigt dies die signifikante Wirkung, die das Programm noch lange nach Abschluss der Teilnahme haben kann.

 

Literatur zur Wirkungslogik

Die Teilnahme am Duke Award stärkt folgende Wirkungsziele (die Quellen sind im Menü unter Internationale Studien angegeben):

Selbstvertrauen & Handlungsfähigkeit: definiert als Selbstvertrauen, Selbstwertgefühl, Selbstwirksamkeit, Selbstvertrauen, Fähigkeit, das eigene Leben und die Welt um einen herum zu gestalten (2, 3, 5, 6, 8, 11, 14, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 24, 27, 28, 30, 31)

Resilienz und Entschlossenheit: definiert als Selbstdisziplin, Selbstmanagement, Eigenmotivation, Konzentration, Zielstrebigkeit, Ausdauer, Selbstbeherrschung (2, 3, 4, 6, 19, 11, 17, 24, 28, 26, 27, 29, 30)

Teamarbeit: Beziehungen & Führung definiert als Andere motivieren, Teamarbeit schätzen und dazu beitragen, verhandeln, positive Beziehungen aufbauen, andere interpretieren, Konflikte bewältigen, Empathie entwickeln (1, 2, 3, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 17, 20, 21, 23, 26, 27, 28, 29, 30) und Umgang mit Gefühlen definiert als Überprüfung, Selbstwahrnehmung, Reflexion, Selbstregulierung, Selbstakzeptanz (3, 4, 6, 8, 9, 11, 19, 27)

Kommunikation: definiert als erklären, ausdrücken, präsentieren, zuhören, Fragen stellen, verschiedene Arten der Kommunikation nutzen (9, 21, 30)

Kreativität: definiert als das Vorstellen von alternativen Vorgehensweisen, Anwenden des Gelernten in neuen Kontexten, Unternehmungsgeist, Innovation, Offenheit für neue Ideen (9, 21, 26, 29)

Planung und Problemlösung: definiert als Navigieren von Ressourcen; Organisieren, Ziele setzen und erreichen; Entscheidungsfindung, Recherchieren, Analysieren, kritisches Denken, Hinterfragen und Herausfordern, Bewertung von Risiken, Zuverlässigkeit (2, 3, 5, 6, 8, 9, 21, 25, 26, 27, 28, 29, 30)

Global competences: definiert als interkulturelle Kompetenz und die Fähigkeit, in verschiedenen kulturellen Umfeldern zu arbeiten (mit unterschiedlichen Altersgruppen, Fähigkeiten, Religionen, Sprachen usw.) und Anpassungsfähigkeit an sich ändernde Umstände sowie die Fähigkeit, neue Zusammenhänge zu erkennen und darauf zu reagieren (21, 26, 30)

Warum messen wir unsere Wirkung?

Wir messen unsere Wirkung, um allen Beteiligten gegenüber Rechenschaft über unsere Arbeit abzulegen, und um unsere Arbeit wirkungsorientiert zu steuern.

Die Leitung unseres Vereins basiert auf SMARTen Zielen, die wir auf unserer Mitgliederversammlung und unter Mitwirkung von Teilnehmenden definieren. Wir reflektieren unsere Ziele jährlich und überarbeiten sie. Während wir unsere Output-Ziele über unser digitales Logbuch genau evaluieren können, sind wir zur Messung unsere Outcomes-Ziele auf die Mitwirkung unsere Teilnehmenden angewiesen.

Wie messen wir unsere Wirkung?

Wir evaluieren seit 2020 kontinuierlich, ob und inwieweit junge Menschen unsere Wirkungsziele auf der ersten Wirkungsstufe (Stufe 4 in der Phineo-Wirkungstreppe) erreichen. Sobald sich Jugendliche und junge Erwachsene auf unserem digitalen Logbuch anmelden, erhalten sie einen Fragebogen, der ihre Ausgangssituation aufnimmt. Am Ende ihrer Teilnahme senden wir ihnen den zweiten Fragebogen zu, um zu messen, inwieweit sie sich in ihrer Selbsteinschätzung über den Zeitraum ihrer Teilnahme in Hinblick auf unsere Outcomes-Ziele verändert haben. Die Ergebnisse unserer laufenden Selbstevaluierung veröffentlichen wir in unseren jährlichen Wirkungsberichten.

Langfristig möchten wir auch mehr über die Wirkung des Duke of Edinburgh’s International Award auf die Lebenslagen unserer Teilnehmenden und auf die Gesellschaft lernen. Um diese Ziele zu erreichen, möchten wir mit einem Institut für Bildungsforschung zusammenarbeiten. Melden Sie sich gerne bei uns, falls Sie an einer Evaluierung Interesse hätten. Gleichzeitig freuen wir uns über die Kontaktaufnahme von Erwachsenen, die das Duke Programm in ihrer Jugend absolviert haben!

Anmerkung: Zurzeit findet im Rahmen eines Dissertationsvorhabens an der LMU eine Evaluierung des Duke Programms im Land Berlin in Form einer kontrollierten Feldstudie statt (2025-2027).

Unsere Wirkungsberichte ab 2020

Internationale Studien zur Wirkung des Duke Programms

Hier finden Sie die im Bereich Ergebnisse und Wirkung erwähnten und nummerierten Studien über den Award.

  1.  Dubberley, S., Parry, O., & Baker, S-A. (2011). Mending fences: reparation and the reorientation of young people in the secure estate. Criminal Justice Studies: Critical Journal of Crime, Law and Society, 14(4). 337-350. DOI:10.1080/1478601X.2011.625696.
  2. Dubberley, S. (2010), Young Offenders, Imprisonment and The Duke of Edinburgh’s Award. Ph.D. Thesis, University of Wales.
  3. Bailey, P.L. (2003). Rekindling the spirit of adventure: through participation in the expedition component of the Duke of Edinburgh’s Award: the value of this challenge for the participant. Ph.D. Thesis, University of Wollongong.
  4. Petersen, E. B., & O’Flynn, G. (2007). Neoliberal technologies of subject formation: a case study of the Duke of Edinburgh’s Award scheme. Critical Studies in Education, 48(2), 197 — 211.
  5. Yoganathan, S. (2009). The Duke of Edinburgh’s Award: A unique approach to youth development. Global Youth Forum Conference Proceedings, Daegu, South Korea.
  6. The Duke of Edinburgh’s International Award, Canada (2017) Measuring the Award in Ontario.
  7. Lähteenmaa, J. (2006). Avartti as experienced by youth – a qualitative case study. Dissertation. Puhelin, Finland: Mikkeli Polytechnic.
  8. Lipshitz, C., & Gelber, N. (2008). Evaluation of the “Israel Youth Award” to encourage teenagers to develop individual and social leadership through positive use of leisure time. Jerusalem: The Branco Weiss Institute of the Development of Thinking.
  9. Lee, K. M. (2012). Influence of mentoring on learning outcomes of pioneering school-based “International Award for Young People” programme in Malaysia. Ph.D. Thesis, Universiti of Putra Malaysia.
  10. Lee, K. M., Krauss, S. E., Suandi, T., & Hamzah, A. (2014). Exploring the contribution of mentoring practices to mentee learning in a Malaysian youth development programme. International Journal of Adolescence and Youth, DOI: 10.1080/02673843.2013.862732.
  11. Umhlaba Development Services (2003). President’s award: Evaluation Report Ready Initiative. Brammfontein, South Africa.
  12. Priola, V., & Brannan, M. J. (2008). Between a rock and a hard place. Exploring women’s experience of participation and progress in managerial careers. Equal Opportunities International, 28(5), 378- 397. DOI: 10.1108/02610150910964240.
  13. Piele, Ed., and George, Charles. (2007) Should All Medical Students Be Graduates First? British Medical Journal, Vol. 335, No. 7629, 1072-1073
  14. Roff A. (2001). Does a short, self-planned expedition have an impact on the multidimensional construct of self-esteem? UK: Moray House Institute of Education, University of Edinburgh.
  15. Flanagan, D. (2011). The International Award of Young People: Exploring the link with poverty and equality. MSc dissertation. UK: Sussex.
  16. Kroll, T. (2005). “Und alle gehen studieren!?“ – Das Internationale Jugendprogramm und seine Auswirkungen auf die TeilnehmerInnen. Sozialpädagogische Perspektiven aus Sicht der TeilnehmerInnen. Diplomarbeit. Evangelishes Fachhochschule Nürnberg: Germany.
  17. Terry, S. (2012). The Duke of Edinburgh’s Award in Australia – historical and contemporary responses. Australia.
  18. Wrench, K. (2011). Paediatric low vision. Part4 – Interdisciplinary matters and support for children and young people with vision impairment. The Optician, 242(6321). 18-21.
  19. Robathan, M. (2001). Rewarding the right attitude. Community Care, 1380, 32.
  20. Cranfield, I. (2005). The challenge of the outdoors. Training Journal, August, 22-25.
  21. Agyiri, A., & Chinebuah, E. (2010). Learning to live. Appropriate Technology, 37(3), 56-57.
  22. Gardiner, J. (1998). Learning, education and skills: Young people’s views. Education & Training, 40(5), 202-205.
  23. Lico, A. (2008). The Duke of Edinburgh’s Award: A “Simply Brilliant” Program. The Ontario Journal of Outdoor Education, 20(2), 5-7.
  24. Herttuainen, A. (2009). The process of Avartti’s physical recreation. BSc dissertation. Finland: Mikkeli University of Applied Sciences.
  25. Manninen, A. (2011). “Once in a lifetime.” BSc dissertation. Finland: Mikkeli University of Applied Sciences.
  26. Finnish Youth Network (2007). AVARTTI as a method for non-formal learning: In Kaupppila, M-S., & Kuotsaainen, J. (Eds.), Youth work needs to be done. Jyväskylä: Finish Youth Network.
  27. Smith, D., & Isles, W. (2004). The Role of the Duke of Edinburgh’s Award in the Promotion and Development of Citizenship. UK: General Teaching Council for Scotland.
  28. HMIE (2009). Review of Voluntary Sector Organisations (community Learning and Development).The Duke of Edinburgh’s Award Scotland. Edinburgh.
  29. Dubberley, S., & Parry, O. (2009/10). “Something we don’t normally do.”: a qualitative study of the Duke of Edinburgh’s Award in the secure estate. Research, Policy and Planning, 27(3). 151-162.
  30. Campbell, J., Bell, V., Armstrong, S. C., Horton, J., Mansukhani, N., Matthews, M. H., & Pilkington, A. (2009). The impact of the Duke of Edinburgh’s Award on young people. Retrieved from http://nectar.northampton.ac.uk/2447/1/Final_report_master_document.pdf.
  31. Maccariello, B. (2006). An exploration of the Duke of Edinburgh’s Award in Thurrock, Essex. MSc dissertation, University of Edinburgh.
  32. Gibbs, C, & Bunyan, P. (1997). The development of self-esteem through a Duke of Edinburgh’s Award scheme. The Journal of Adventure Education and Outdoor Leadership, 14(2), 3-5.