Unsere Vision und Mission
Unsere Vision ist eine Welt, in der jeder junge Mensch unabhängig von seinen Ausgangslagen die Chance hat, sich bestmöglich zu entfalten, ein selbstbestimmtes und erfülltes Leben zu führen und an unserer Gesellschaft teilzuhaben.
Der Duke Award ist ein Rahmen für non-formale Bildung und Erfahrungslernen, der junge Menschen unterstützt,
- sich mit Selbstvertrauen, Resilienz und weiteren Schlüsselkompetenzen auszurüsten,
- Potenziale und Leidenschaften zu entdecken und
- Verantwortung zu übernehmen.
Wir motivieren junge Menschen, sich für eine soziale und ökologische Transformation einzusetzen. Wir ermutigen Bildungseinrichtungen, sich zu Orten der Potenzialentfaltung zu entwickeln und mit ihrem Umfeld zu vernetzen.
Wirkung
Unsere Wirkungsberichte finden Sie hier:
Wirkungsbericht 2024 Wirkungsbericht 2023 Wirkungsbericht 2022 Wirkungsbericht 2021 Wirkungsbericht 2020
Zusätzliche Informationen zu unserer Wirkungslogik finden Sie hier:
Mehr zur Wirkung
Unsere Ziele für 2030
Im Jahr 2030
- beginnen jährlich mindestens 10.000 Jugendliche und junge Erwachsene mit ihrem persönlichen Award Programm
- von diesen besuchen mindestens 5.000 eine öffentliche Schule oder sonstige öffentliche Bildungseinrichtung
- von diesen sind mindestens 2.500 Jugendliche und junge Erwachsene sind, die benachteiligt oder von Diskriminierung bedroht aufwachsen (zum Vergleich: 2023 haben rund 1.750 mit ihrem Award begonnen, von denen 12,5% benachteiligt oder von Diskriminierung bedroht waren)
Im Jahr 2030 beenden mindestens 75% der Teilnehmenden ihren Award erfolgreich.
Mindestens 75% der befragten Jugendlichen und jungen Erwachsenen geben in der Wirkungsevaluierung an,
- dass sie an Selbstvertrauen und Resilienz gewonnen haben,
- dass sie im Anschluss an ihre Teilnahme vorhaben,
- sich ehrenamtlich mehr zu engagieren,
- sportlich aktiver zu sein und gesünder zu leben,
- ihre Talente verstärkt zu entwickeln und
- öfters in der Natur zu sein.
Im Jahr 2030 liegen die Ergebnisse einer wissenschaftlichen Evaluierung des Duke Programms vor.
Das Team in Deutschland
Unser Team besteht aus Menschen, die für die Themen Potenzialentfaltung und Chancengerechtigkeit brennen und einen Beitrag zur Verwirklichung der UN-Kinderrechte und der Nachhaltigkeitsziele leisten wollen.
Dabei beherzigen wir das Motto des Duke Awards: Wir können mehr, als wir glauben!
Lernen Sie unser Team kennen
Der Beirat in Deutschland
Unser Beirat berät und unterstützt unser Team bei der strategischen Ausrichtung unseres Vereins.
Lernen Sie unseren Beirat kennen
Teil des Teams werden
Du hast verschiedene Möglichkeiten, dich mit deinen Wünschen, Gedanken und Ideen in unseren Verein einzubringen!
- Ehrenamt: Menschen, die den Award gerne ehrenamtlich unterstützen möchten, können sich bei uns bewerben.
- Vereinsmitglied: Du kannst unserem Verein beitreten und unsere strategische Ausrichtung auf unseren Mitgliedsversammlungen beeinflussen.
- Youth Ambassador: Wenn du an einer Programmstufe teilgenommen hast oder teilnimmst und zwischen 14 und 24 Jahre alt bist, kannst du dich als Youth Ambassador bei uns bewerben.
- Alumni: Award Alumni steht die Mitgliedschaft im Alumni Verein offen (mehr Informationen folgen). Schau gerne auch bei der Award Alumni Community auf LinkedIn vorbei und füge deinen Award deinem CV hinzu.
- Solltest du aktuell nach einem beruflichen Wechsel streben und dich bei uns bewerben wollen, freuen wir uns über Initiativbewerbungen. Schau auch gerne auf unserem Jobboard vorbei, da veröffentlichen wir regelmäßig Stellenausschreibungen. Wir freuen uns auf dich!
The Duke of Edinburgh's International Award Foundation
Unser Verein ist von der The Duke of Edinburgh’s International Award Foundation lizenziert. Die Foundation unterstützt nationale Organisationen in über 130 Ländern bei der Umsetzung des Award Programm.
Außerdem sind wir Teil der Allianz der größten globalen Jugendbewegung „The Big Six“ und kooperieren u.a. in laufenden Projekten mit der UN und WHO.
Die Geschichte des Awards
Die Geschichte des Duke of Edinburgh’s International Award
Wo alles begann – Die Vision von Kurt Hahn
Die Ursprünge des Duke of Edinburgh’s International Award reichen zurück bis in die 1920er-Jahre – in eine Zeit gesellschaftlichen Umbruchs, in der neue Wege der Bildung gesucht wurden. Im Mittelpunkt stand ein Mann mit einer außergewöhnlichen Idee: Dr. Kurt Hahn, ein deutscher Pädagoge, Visionär und entschiedener Befürworter einer werteorientierten Erziehung.
Hahn war überzeugt: Bildung darf nicht auf reine Wissensvermittlung beschränkt sein. Sie muss junge Menschen dazu befähigen, Verantwortung zu übernehmen, Krisen zu bewältigen, für sich und andere einzustehen und gemeinschaftliche Grundwerte aktiv mitzutragen. Für ihn war klar: Charakter bildet sich nicht allein im Klassenzimmer, sondern im echten Leben – durch Erfahrung, Herausforderung und Gemeinschaft. Hahns Ziel war es, junge Menschen nicht nur auf akademische Leistung, sondern auch auf gesellschaftliche Mitverantwortung und Teilhabe vorzubereiten.
Gemeinsam mit Prinz Max von Baden gründete er 1920 die Schule Schloss Salem am Bodensee – eine der ersten Schulen, die ein ganzheitliches Bildungskonzept umsetzte. Hahns Ziel war es, junge Menschen nicht nur auf akademische Leistung, sondern auch auf gesellschaftliche Mitverantwortung und demokratische Teilhabe vorzubereiten. Persönlichkeiten wie Robert Bosch unterstützten diese Reformpädagogik ideell und erkannten die Bedeutung einer ethisch fundierten Erziehung für eine stabile, freie Gesellschaft.
Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten musste Hahn als bekennender Demokrat und Gegner des Regimes Deutschland verlassen. Im britischen Exil setzte er seine Arbeit fort, nachdem er bereits zuvor in Oxford studiert hatte.
Hahns Ziel war es immer, möglichst viele junge Menschen zu erreichen. Nachdem er in Gordonstoun bereits 1934 als Fokus für die extracurricularen Aktivitäten das „Gordonstoun Badge“ eingeführt hatte, kam die entscheidende Öffnung 1936 mit dem „Moray Badge“, an dem nun alle Jungen im County teilnehmen durften. Das Abzeichen umfasste sechs Teile (zu denen Schwimmen/Lebensrettung, Leichtathletik und Expeditionen gehörten, aber noch nicht Dienst und Talente), drei Altersgruppen sowie in jeder Altersgruppe die Stufen Standard und Silber.
Bei einer Schulleiterkonferenz im Januar 1938 in Oxford stellte Hahn schließlich die Idee eines landesweiten „County Badge“ mit den heutigen vier Elementen vor. Diese wurde von Counties wie Hertfordshire aufgegriffen, aber der zweite Weltkrieg vereitelte die weitere Verbreitung.
Das Kriegsjahr 1941 wurde das Gründungsjahr einer weiteren Hahn-Schöpfung. Zusammen mit dem Reeder Laurence Holt gründete er in Aberdovey, an der Westküste von Wales, die erste „Outward Bound School“, an der das County-Badge-Handbuch als Grundlage vierwöchiger Kurse für meist 16 bis 20-jährige Schüler diente.
Die Idee eines Jugendleistungsabzeichens wurde 1954 mit neuem Leben erfüllt, als Hahn Prinz Philip um Unterstützung für einen neuen Anlauf bat. Hahn berief ein Komitee, das auf der Basis der früheren Abzeichen ein nationales Programm entwerfen sollte. Das Ergebnis war die Einführung des Duke of Edinburgh‘s Award im Jahr 1956 mit Sir John Hunt, dem Leiter der ersten erfolgreichen Mount-Everest-Expedition, als Direktor.
Das Programm breitete sich schnell in andere Länder aus und 1988 wurde in Australien das Weltprogramm formell gegründet. Heute überwacht die „Duke of Edinburgh’s International Award Foundation“ die Einhaltung der Prinzipien, erkennt nationale Herausgeber an, bietet eine Plattform für Diskussion und Kommunikation und ist Träger des Internationalen Sekretariats in London.
Seit 1956 hat sich der „Award“ zum weltweit führenden Entwicklungsprogramm für junge Menschen entwickelt. Was einst in Großbritannien begann, wurde zu einer weltumspannenden Bewegung: Heute ist der Duke of Edinburgh’s International Award in über 130 Ländern aktiv und hat Millionen von Jugendlichen ermutigt, ihr Potenzial zu entfalten – unabhängig von Herkunft, Bildung oder sozialen Voraussetzungen.
In Deutschland gründeten 1994 mehrere Organisationen, die bereits unter direkter Aufsicht des Internationalen Sekretariats mit dem Programm arbeiteten, den Trägerverein. Dieser wurde 1996 vom Ministerium für Kultus und Sport Baden-Württemberg als freier Träger der Jugendhilfe und vom Weltprogramm als deutscher Programmherausgeber anerkannt. Zu den Anbietern gehört auch die Schule Schloss Salem, wo 1920 alles begann.
10 Jahre nach der Gründung des Duke of Edinburgh’s Award gründete Hahn die internationale Schulbewegung der United World Colleges (UWC), die Bildung als Friedensinstrument zwischen den Kulturen versteht.
Kinderrechte und SDGs
Indem sie Jugendlichen und jungen Erwachsenen eine Teilnahme am Duke Award ermöglichen, unterstützen Bildungseinrichtungen aktiv die Verwirklichung der UN-Kinderrechtskonvention, deren fundamentale Prinzipien das Gebot der Gleichbehandlung (Art. 2), des Vorrangs des besten Interesses des Kindes (Art. 3), das Recht auf eine bestmögliche Entwicklung und entsprechende Förderung (Art. 6) und das Recht auf Partizipation (Art. 12) sind. Weitere Rechte der KRK, die durch die Teilnahme am Duke Award befördert werden, sind:
Durch das vielfältige Engagement der Teilnehmenden zahlt unsere Arbeit insbesondere auf die folgenden SDGs ein:
Warum Kinderrechte helfen, Jugendliche zu stärken SDGs und der Award



